Tibet — eine kurze Geschichte
Tibet war in seiner Geschichte oft ein unterworfenes und besetztes Land. Schon 1268 wurde Tibet, damals noch ein Flickenteppich mehrerer Reiche, von den Mongolen erobert und geeinigt. Die Mongolen haben übrigens auch den Titel Dalai Lama erfunden.
1720 gelangte ein Dalai Lama mit unterstützung des kaiserlichen Chinas an die Macht. China war von da an lange Jahre Schutzmacht, vertrat Tibet also nach außen. Nach innen genoss Tibet in dieser Zeit weitgehende Autonomie. 1904 marschierten die Briten in Lhasa ein. Bis 1950 änderten sich die Machtverhältnisse mehrmals, die Chinesen erhoben jedoch weiterhin Ansprüche auf Tibet. Der Zweite Weltkrieg sorgte dafür, dass China diese nicht immer durchsetzen konnte. 1945 bis 1950 herrschte in China ein Bürgerkrieg, aus dem die Kommunisten unter Mao Zedong als Sieger hervorgingen. Dessen Volksbefreiungsarmee besetzte 1950 Tibet mit 50.000 Soldaten.
1951 wird zwischen Vertretern der Volksrepublik China und tibetischen Vertretern das sogenannte 17-Punkte-Abkommen abgeschlossen, welches bis heute als Rechtfertigung für die Chinesischen Ansprüche auf Tibet verwendet wird. Kritiker behaupten, dass die Tibeter dieses Abkommen nur aufgrund des militärischen Drucks der Chinesen eingegangen sind und dass dieses deswegen völkerrechtlich nicht gültig sein kann.
Soweit die historischen Grundlagen (auf Basis der Wikipedia und der aktuellen Berichterstattung in den Medien). Der aktuelle Aufstand in Tibet ist nicht der Erste, der blutig niedergeschlagen wird.
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[...] stelle möchte ich noch das China Watch Blog (gefunden bei Basic Thinking) und die Serie “Der Tibet-Konflikt” von Jan Weinschenker im Sinn City Blog [...]