Drei Unfälle innerhalb von drei Wochen. Diesmal ist es das KKW Saint-Alban.
- am 8. Juli bekannt geworden: Störfall in der Atomanlage Tricastin — es liefen 30.000 Liter Wasser aus, das mit dem radioaktiven und hochgiftigen Metall verseucht war. Dieses Wasser gelangte in zwei Flüsse nahe der Anlage
- am 18. Juli bekannt geworden:Störfall in der Atomanlage Romans-sur-Isère — knapp 800 Gramm flüssiges Uran ausgetreten
- heute bekanntgeworden: Störfall in der Atomanlage Saint-Alban — Bei der Inspektion einer Nuklearanlage im Südosten des Landes ereignete sich ein Unfall, bei dem 15 Menschen radioaktiv kontaminiert wurden.
Das zeigt mal wieder, dass Atomkraft nur theoretisch eine der saubersten Arten der Energieerzeugung ist. Auch wenn es zur Zeit vielleicht noch keine vernünftige Alternative dazu geben mag:
Die Risiken und die doch ab und zu auftretenden Störfälle sollte eigentlich jeden davon überzeugen, dass ein Ersatz dafür her muss.